Stoppok plus Worthy (D/US) am 12.12.2010 @ Kamp, Bielefeld
Alexander von Schlippenbach Trio (D/UK) am 11.12.2010 @ Bunker Ulmenwall, Bielefeld
Im legendären, 1970 gegründeten Alexander von Schlippenbach Trio potenzieren sich die Energien. Die drei Großmeister des jüngeren europäischen Jazz bringen jahrzehntelange Erfahrung in unterschiedlichen Kontexten und oft innovativen Bereichen der improvisierten Musik in die Trio-Arbeit ein. "Gerade bei langzeitlicher Zusammenarbeit ein und derselben Gruppe von Improvisatoren können Herausforderung und Anspruch immer höher angesetzt werden, kann eine Veredlung des Materials erreicht werden" (Schlippenbach). In technischer Brillianz und mit blindem Verständnis praktizieren die drei Herren musikalische Interaktion in Reinkultur. Daraus ergeben sich aufregende Klangkaskaden und ruhige, verhaltene Momente, deren unvorhersehbare Entstehung fast schon telepathische Verbindungen der drei untereinander vermuten lässt. Für Fans von freiem Jazz ein absolutes Muss!
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Paul Lovens # Schlagzeug Evan Parker # Saxophon Alexander von Schlippenbach # Piano
Deep Schrott (D) am 04.12.2010 @ Bunker Ulmenwall, Bielefeld
Das 2008 von Dirk Raulf ins Leben gerufene Ensemble DEEP SCHROTT darf für sich ein (wie es in Wirtschaft oder Tourismus heißt) Alleinstellungsmerkmal beanspruchen: DEEP SCHROTT ist das erste und einzige Bass-Saxophon-Quartett der Welt, der Geschichte, nein: DES UNIVERSUMS. Vier deutsche Musiker, die sich national wie international einen Namen als Instrumentalisten und Komponisten gemacht haben, widmen sich hier ausschließlich den klanglichen Möglichkeiten dieses "wahren Behemots von Saxofon" (Eugen Egner). DEEP SCHROTT ist einerseits buchstäblich Heavy Metal, eine klingende "Raffinerie" (Frank Köllges), ein futuristisch anmutender, ächzender, schnaubender, schnarchender, knarzender Doo-Wop-Blechhaufen, der einem Überseehafen Konkurrenz machen kann. Andererseits ein technisch virtuoses, subtiles, hochsensibles, am Rand der Stille operierendes Ensemble, das vom Luft- und Klappengeräusch bis zu extremen Obertönen alle Möglichkeiten des scheinbar so limitierten Instrumentes ausschöpft. Neben eigenen Kompositionen bearbeiten DEEP SCHROTT mit Vorliebe Klassiker aus Rock und Pop: Led Zeppelin, die Beatles, Fleetwood Mac, die Rolling Stones, King Crimson, Slipknot oder Kylie Minogue in Versionen für 4 Bass-Saxophone. Als Inspirationsquelle und Assoziationspunkt des musikalischen Materials von DEEP SCHROTT dient denn auch – neben Strukturen und Parametern aus Jazz, Improvisierter Musik oder Neuer Kammermusik – immer wieder das Rockgenre. Mit Vorliebe lässt man sich von härteren Spielarten zwischen Grunge, Heavy Metal, Thrash Metal oder Punk inspirieren. Brachiale Riffs, tonnenschwere Grooves, aggressive Improvisationen – und daneben leichtfüßige Melodien, feinsinnig gewebte Klangspektren und humorvolle Zitate: Dies alles ist neu, überraschend, einzigartig, skurril und überwältigend. Es ist DEEP SCHROTT.
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Dirk Raulf # Bass-Saxofon Jan Klare # Bass-Saxofon Wollie Kaiser # Bass-Saxofon Andreas Kaling # Bass-Saxofon
Anne Clark am 01.12.2010 @ Forum, Bielefeld











